| Freilassing (schu) Die Bund Naturschutz
Ortsgruppe Freilassing, Ainring und Saaldorf-Surheim bot wieder einen
Solarbastelkurs mit dem Solarexperten Hermann Schubotz an. Auch Kinder
aus den Nachbarorten und sogar aus Salzburg nahmen daran teil.
Die nun in Zeiten des Klimawandels von Regierungsseite beschlossene
Energiewende mit dem Ziel, weg von fossilen und atomaren Energiequellen
und hin zu erneuerbaren insbesondere solaren Energieformen, ist
das Gebot der Stunde.
Die Ortsgruppe des Bund Naturschutz (BN) Freilassing, Ainring
Saaldorf-Surheim tut etwas ganz Konkretes für diesen Zweck
und trägt aktiv zur Energiewende bei, indem sie den Kindern
aus Freilassing und Umgebung einen Zugang zum spielerischen Umgang
mit der Stromerzeugung durch Sonnenenergie ermöglicht.
Nach einer Einführung über die Stromerzeugung aus Licht,
mit praktischen Beispielen zur Photovoltaik-Anwendung in Form einer
Solartaschenlampe, einer Solaruhr,m einer Solarkappe und eines Mini-Solarautos,
erklärte Schubotz die einzelnen Schritte wie man zu einem fertigen
Solarboot kommt. Dann bauten die Kinder unter Anleitung des Photovoltaik-Beraters
Hermann Schubotz und mit Unterstützung eines Mitarbeiters der
BN-Ortsgruppe ein wassertaugliches Boot aus Recycling- Materialien
nämlich Fischdose, Karton und Strohhalm. Ein Photovoltaik-Solarmodul
(Strom aus Licht) wandelt das kostenlose Sonnenlicht in Gleichstrom
um und treibt einen kleinen Solarmotor mit Schiffsschraube an.
|

Foto P416: Eifrig studieren die Kinder vom Solarbastelkurs des Bund
Naturschutz in Freilassing die Anleitung zum Solarboot Basteln, schneiden
dann den Karton passgerecht aus, damit daraus ein schwimmfähiges
Solarboot werden kann. Foto: Hermann Schubotz. |
Mit großem Elan maßen die Kinder aus
Freilassing und Umgebung vom vorgegebenen Bauplan die einzelnen
Teile ab, zeichneten sie auf dem Karton auf und schnitten dann die
vielen Bauteile sorgfältig aus und klebten sie fachgerecht
zusammen. Als die Solarzelle auf ihre Solarboote angelötet
und angeklebt wurde, drehte sich die Schiffsschraube im Lichte der
Bürolampe.
|
Draussen war nämlich Regenwetter. Trotzdem
freuten sich die Kinder über die gelungene Jungfernfahrt im
aufgeblasenen Planschbecken vor der Türe. Der Test war gelungen,
denn auch bei verhangenen Himmel oder regnerischen Wetter wird aus
Sonnenlicht Strom produziert. Die Eltern staunten, als sie ihre
Sprösslinge abholten, dass bei diesem Wetter noch Strom erzeugt
werden kann, denn „“Energie liegt in der Luft“.
–schu-
|